Vee Collective ist Kinderarbeit egal!
Da die Zusammenarbeit zwischen Vee Collective und Franziska von Hardenberg immer noch besteht, hier meine Unterhaltung via Instagram mit ihnen:
6.10.2024:
- Guten Morgen!
Tut mir leid, aber die gestrige und heutige Werbe-Story von [Franzi von Hardenberg] @sissihardenberg für Ihre Taschen unter Verwendung der minderjährigen Töchter ist Kinderarbeit. Ziemlich sicher nicht angemeldet beziehungsweise genehmigt. Das ist nicht ok. Die Mädchen werden ausgebeutet, erwirtschaften das Familieneinkommen mit und ihre Privatsphäre wird mit Füßen getreten. Für mich ein No-Go und vorerst ein Nein zu Ihrer Marke.
Zum Thema Kinderrechte im Netz können Sie sich bei […] und ihrer Petition informieren.
Entweder, Sie versprechen mir also, dass dies nicht wieder vorkommt (ich werde das beobachten), oder ich melde Sie und Frau von Hardenberg in der kommenden Woche beim LAGetSi in Berlin.
Freundliche Grüße
[Beleg Story: die minderjährigen Töchter präsentieren die Taschen am Strand, in Verbindung damit teilt ihre Mutter einen Rabattcode für Vee Collective]
7.10.2024:
- Vielen Dank für Deine Nachricht!
Wir setzen uns sehr für den Schutz von Kindern und insbesondere Ihrer Privatsphäre ein. Daher sieht mein bei uns auch keine Gesichter. Genauso wie bei Franzi auf dem Kanal.
Wir nehmen keinen Content vor Veröffentlichungen ab und sehen ihn somit dann auch erst online. Unsere Influencer zeigen ihren natürlichen Alltag und es wird nichts gestellt. Zu ihrem Alltag gehören natürlich ihre Kinder und wenn ihnen das Produkt auch gefällt freut uns das umso mehr.
Dies kam vielleicht in der Verknüpfung mit der Aktion etwas anders rüber.
Dies bitten wir zu entschuldigen und achten natürlich in Zukunft weiter drauf.
Viele Grüße vom Vee Team
- Danke für Ihre Antwort. Dazu zwei Sätze: Ob man die Gesichter von Kindern im Internet sieht oder nicht, ist egal. Sie finden auf einem kommerziellen Kanal statt und erwirtschaften für ihre Eltern Klicks und Geld. Das gilt für Ihre Reklame und auch den Business(!)account von Frau von Hardenberg. [Die Aktivistin] erklärt das auf ihrem Kanal auch nochmal. Denn es ist und bleibt eine Verletzung der Privatsphäre (zumal ich den Kindern von „Franzi“ auch schon mehrfach unter den Rock schauen konnte oder sie im Badeanzug sah).
Sollten Sie also in Zukunft trotz Ihrer Ankündigung, da jetzt besser hinzuschauen, Werbung mit Influencerkindern schalten lassen (und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, dann nehmen Sie die Storys bitte vorher ab), werde ich diese ohne den Umweg einer DM dem LAGetSi zur Prüfung weiterleiten, ob die Arbeit der Kinder auch angemeldet und genehmigt ist.
Danke für Ihr Verständnis und noch einen schönen Tag!
***
Im Anschluss wurde ich wortlos von Vee Collective blockiert.
Update 8.10.2026: In der vergangenen Woche schaltete Frau von Hardenberg mehrfach Werbung für die neue Tasche von Vee Collective, obwohl sie selbst gerade ein ähnliches Produkt vertreibt. Aber Geld schmeckt. Und nach der Trennung von ihrem Mann hat sie dieses offenbar bitter nötig, muss sie deshalb nicht nur ihr Haus verkaufen, sondern die kinderfreien Tage auch bei ihrem neuen Freund in Hamburg verbringen, der schon vor der Trennung da war (ihren Followern erzählte sie was anderes), weil sie offenbar keine eigene Wohnung in Berlin hat. Peinlich und unangemessen, auch ihr liebestolles Verhalten.
Die Kinder sind diesmal nicht in die Werbung involviert, nehmen sie jedoch seit Jahren einen immer größer werdenden Teil des Contents auf dem geschäftlichen Account ihrer Mutter ein. In einer anderen Meldung schrieb ich diesbezüglich:
„Des Weiteren zeigt sie die Kinder schon lange schamlos in Badebekleidung, mit gespreizten Beinen beim Eisessen, im Schlafanzug, in ihren Zimmern und beim Geburtstagfeiern, bäuchlings mit verschränkten Armen beim Schaumkussessen (ich muss euch hoffentlich nicht sagen, dass dies alles se*ualisierte und die Privatsphäre verletzende Aufnahmen sind), fotografiert unter ihren Rock oder beobachtet sie heimlich von draußen beim Tanztraining. Den getrennt lebenden Kindsvater Jasper von Hardenberg scheint dies nicht zu stören. Mich aber, und deshalb schreibe ich gerade an einer Meldung fürs Jugendamt und ans LAGetSi Berlin wegen Kindeswohlgefährdung und Kinderarbeit. Und von euch als Kooperationspartner erwarte ich, dass ihr euch mal fünf Minuten mit dem Account auseinandersetzt, auf dem ihr Werbung schaltet und ggf. aus Gründen davon abseht.“
Bekanntlich juckt dies Vee Collective nicht, sind sie laut dem gestrigen QnA auf @sissihardenberg (die Frage wird sie sich selbst gestellt haben) auch Gast auf dem „Blissmasfestival“ (einem schnöden Weihnachtsmarkt in der Firma).
Entscheidet ihr daher, wen ihr mit eurem Kauf unterstützt!

