Unmöglicher Umgang mit Patienten die offensichtlich starke Schmerzen haben.
Edit: Ok, fair ist fair,
ich habe dann recht schnell einen Termin,
für das neue Gespräch UND die Operation erhalten und bin inzw. wieder zu Hause.
Das Personal auf der Station war sehr freundlich und entgegenkommend, leider ist beim "einhämmern" der Protese ein Stück (Knochen glaub ich) abgesplittert was meine Genesung nun doch sehr verzögert.
Aber es war eine große OP, ich habe Ostheoporose und glaube daher nicht das daran nun irgendwer "Schuld" hat. Reha im Dez. ist halt nun "verboten" und momentan darf ich das linke Bein die nächsten 4-6 Wochen so richtig gar nicht belasten.
Von einem auf 4 Sterne.
Ändert nat. nichts an der Story vom 25.
aber wie gesagt, fair ist fair.
-Heute (25.9.) hatte ich einen Termin für das Vorgespräch weil ich eine künstliche Hüfte brauche. Es schmerzt zu gehen, stehen und manchmal sogar im Liegen.
Das Vorgespräch ist eine reine Formalität wenn man die richtigen Befunde hat
(teilweise darf der nicht älter als 14 Tage sein)
Um einen guten Eindruck zu machen hab ich mich am Tag zuvor extra noch geduscht und meine Haare gewaschen.
Frische Kleidung, geputzte Zähne, volles Programm! Leider hat die Straßenbahn 60 eine Station VOR dem Krankenhaus verkündet das hier die Endstation ist. Also musste ich ein paar hundert Meter gehen, Zähne zusammenbeißen und durch.
Im Kh angekommen war ich nat. total verschwitzt und hatte offensichtlich schwere Schmerzen.
Bei der Anmeldung wurde ich dann zur Feier des Tages noch ein bischen hin und hergeschickt, und nach etwas hin und her durfte ich mich endlich setzen.
Eine Stunde habe ich gewartet, dann kam ein Typ mit KH Kleidung daher und fragte mich erst wie es mir geht.
"MUSS" sag ich, "Ziemliche Schmerzen halt weil ich von der vorigen Bimstation bis hier her humpeln musste.
"Wir haben hier eine strenge Hygienevorschrift, und ich fürchte sie müssen jetzt gehen und einen neuen Termin ausmachen."
Ich wär fast von dem unbequemen Sessel gefallen.
Angeblich würde ich einen strengen Geruch von mir geben (In aller fairness, die Jacke riecht vielleicht ein bischen nach Hund)
Meine beteuerungen das ich frisch gewaschen und geduscht bin fielen auf Taube Ohren, meine Haare haben noch nach Shampoo gerochen. Alles egal.
etwas über 100km bin ich für den Termin nach Wien gefahren. Am Vortag schon.
Plus dem Todesmarsch von der Bim Station zum KH.
Nach einer Stunde warten, das Gespräch dauert keine 10 Minuten.
"Könnt ihr mich nicht schnell drannehmen, ich hab alle Befunde mit und in ein paar Minuten bin ich euch nicht mehr im Weg."
Taube Ohren.
"Hat sich jemand beschwert?"
"Nein, darum geht es nicht, wir haben strenge Hygienevorschriften."
"Ich meine ok, ich bin jetzt total verschwitzt von der Schmerzhaften geherei, aber ich war duschen und alles"
All das vor einem vollen Wartezimmer voller Menschen die sich keine Ahnung was denken über mich.
Seid dem 14. Oktober ´22 habe ich einen zertrümmerten Oberschenkelhals, und ich leide unter anderem an Osteoporose.
Seid dem 14. Oktober 2022 hatte ich 2 Operationen,
seid dem 14. Oktober 22 kann ich nicht wie ein normaler Mensch gehen.
Seid dem 14.Oktober leide ich praktisch unter permanenten Schmerzen.
Seid dem 14.Oktober ´22 ist mein Leben sehr besch...eiden.
Heute hätte ich den Termin für die letzte Operation bekommen sollen. Ein Ende. Ein Licht am Ende des Tunnels. Endlich wissen wann ich wieder gehen kann (3 Monate nach der OP)
Und das haben die mir heute genommen.
Einfach so. Weil meine Jacke etwas nach Hund riecht.
Kein Licht mehr. Nur mehr Tunnel. Das haben die heute geschafft!
Edit: Ich fürchte ich habe beim humpeln zum KH anscheinend das Hüftgelenk weiter verletzt.
Und all das für nichts und wieder nichts.
25. september 2025
Anmeldelse skrevet uten oppfordring